Nachhaltige Verpackungsmaterialien – Formfaser, beschichtetes Papier, biobasierte Folien – lassen sich mit den bestehenden WVTR-Methoden nur schwer auf ihre Feuchtigkeitsbarriereeigenschaften prüfen. Zachary Cartwright und Laborleiterin Mary Galloway von AQUALAB erklären, warum: Ausgelagerte Prüfungen sind zeitaufwendig und teuer, eigenständige Analysegeräte sind nicht für umweltfreundliche Substrate ausgelegt, und manuelle ASTM E96-Bechertests leiden unter Randdiffusion, wodurch poröse, faserbasierte Materialien künstlich niedrige WVTR-Werte anzeigen – was ein falsches Gefühl der Verpackungssicherheit vermittelt. Galloway stellt die neue WVTR-Prüfzelle von AQUALAB (zum Patent angemeldet) vor, die den Probenrand abdichtet, um diesen Dampfverlust zu beseitigen, und direkt in das bestehende AQUALAB VSA-Gerät eingesetzt wird, sodass ein einziges Gerät nun sowohl Feuchtigkeitssorptionsisothermen als auch WVTR-Analysen durchführt. Die Zelle ist auf Verpackungen aus Fasern und Folien im mittleren Bereich (ca. 4–10 g/m²/Tag) ausgelegt, benötigt kein Trägergas und die Tests sind in der Regel in ein bis zwei Tagen abgeschlossen. Die Sitzung endet mit einer Vorschau auf die kommende Software „Moisture Analysis Toolkit 3.0“, die die WVTR-Berechnung automatisiert und mit Isothermendaten zu einem vollständigen Feuchtigkeitsbarriereprofil zusammenführt.

Umschlaggestaltung mit dem AQUALAB by Addium-Logo, dem Titel „Kompendium zur Wasseraktivitätund übereinander angeordneten, abstrakten blauen Datenebenen-Symbolen

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